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Am Freitag, den 2. November 2018, bleibt unsere Praxis ausnahmsweise geschlossen. In ...weiter
Prüfen Sie, ob bei Ihnen für dieses Jahr schon eine zahnärztliche Kontrolluntersuchung ...weiter
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Zahnfleischbehandlung – Parodontologie

Für einen festen Biss!

Parodontitis ist eine durch Bakterien hervorgerufene entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches und des Kieferknochens, dessen Risiken in der Bevölkerung leider immer noch zu wenig bekannt sind. Parodontitis zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Mundhöhle und führt bei Erwachsenen häufiger zu Zahnverlusten als die gefürchtete Karies.

Eine beginnende Parodontitis ist für den Betroffenen zunächst schmerzfrei, nicht selten aber durch Entzündungssymptome angekündigt. Eine erhöhte Blutungsneigung, Schwellungen des Zahnfleisches und Mundgeruch können Vorboten sein. Für den Betroffenen kommt es meist unbemerkt zur Bildung von Zahnfleischtaschen und zum Abbau des Kieferknochens. Bleibt die Erkrankung des Zahnhalteapparats unbehandelt, kann es zu Zahnlockerungen kommen und den späteren Verlust der Zähne zur Folge haben.

Am parodontalen Zerstörungsprozess sind spezielle Bakterien in den Zahnfleischtaschen beteiligt. Neben ihnen als Entzündungsauslöser sind aber auch die individuellen, körpereigenen Abwehrmechanismen für den Krankheitsverlauf bestimmend.
Dabei unterliegen Raucher einem deutlich höheren Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln.

Bei Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen bestehen zudem bei einer unbehandelten Parodontitis bedenkliche allgemeinmedizinische Gesundheitsrisiken. Auch kann bei Schwangeren durch eine Entzündung am Zahnhalteapparat eine Frühgeburt ausgelöst werden.

Mit Hilfe eines parodontalen Screening-Tests kann bei einer zahnärztlichen Kontrolle in unserer Praxis leicht festgestellt werden, ob bei Ihnen eine Parodontitis vorliegt.
Sollte eine Parodontitis-Behandlung notwendig sein, wollen wir erreichen, dass das Gewebe um die Zahnwurzel herum in einen entzündungsfreien Zustand versetzt und dadurch ein fortschreitender Abbau des Zahnhalteapparates verhindert wird.
Eine Intensivreinigung der Zahnfleischtaschen und Säuberung der Zahnwurzeloberflächen unter lokaler Betäubung führt - bei geringer Taschentiefe - meist bereits zum gewünschten Behandlungsergebnis. Bei stark fortgeschrittener Parodontitis und großer Taschentiefe bzw. bei Taschen, die trotz Taschenreinigung Entzündungszeichen aufweisen, ist gegebenenfalls ein weiteres chirurgisches Vorgehen erforderlich.

Eine innovative Unterstützung der bakteriellen Entkeimung bietet unser moderner Dentallaser. Das gebündelte Licht tötet die Bakterien ab und säubert zudem die entzündeten Stellen. Dies erspart in vielen Fällen ein zweites chirurgisches Vorgehen, ist somit sehr schonend und verbessert die Prognose wesentlich.

Da eine Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, erfordert sie eine kontinuierliche Betreuung. Wichtig sind regelmäßige Kontrolltermine und eine dauerhaft optimale häusliche Mundhygiene. Zur Stabilisierung des zuvor erreichten Behandlungsergebnisses sind professionelle Zahnreinigungen notwendig. Entsprechend dem vorliegenden Erkrankungsrisiko können zwei bis vier Termine im Jahr erforderlich sein. Nur dies sichert eine dauerhafte Zahngesundheit und damit den lebenslangen Zahnerhalt.